Seite mit Informationen und Meinungen eines Sympathisanten der neo-konservativ katholischen Partei (NKK), einer Patei in der Nachfolge der katholischen Zentrumspartei. Bundespolitik, Landespolitik sowie gesellschaftliche Entwicklungen werden debattiert.

Der Papst schweigt - und redet sich den Mund fusselig, während er drastische Maßnahmen schon längst ergriffen hat

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Immer wieder taucht in der Presse der Vorwurf auf, der Papst äußere sich nicht oder nicht deutlich genug zu den Verbrechen, die von Mitarbeitern und Geistlichen der katholischen Kirche begangen wurden.

Men in Black - die Power der Kirche

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Seit Jahrhunderten halten Sie die Kirche zusammen, tun Gutes und verkünden das Wort des Herrn! Unsere nicht geheime Truppe gegen die Mächte der Finsternis.

Was halten Sie von der Behandlung der katholischen Kirche in den Medien?

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Die katholische Kirche wird von den Medien geschont und zu sanft behandelt.
22% (11 Stimmen)
Die Medien behandeln die Kirche dem Ausmaß der Vorfälle gemäß angemessen.
14% (7 Stimmen)
In den Medien werden die Vorfälle übertrieben dargestellt und Zahl und Ausmaß werden unverhältnismäßig thematisiert.
27% (13 Stimmen)
Obwohl es Einzelfälle gegeben hat, werden diese nur aufgeriffen, um die katholische Kirche als Institution zu beschädigen.
37% (18 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 49

Großangriff auf die katholischen Schule - wird Missbrauch instrumentalisiert?

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Update 10. April 2010: Es hat eine riesige mediale Welle gegeben - bis in das letzte Wohnzimmer und das älteste Dampfradio haben die Medien die Anschuldigungen geblasen. Die Kirche hat Sonderermittler eingesetzt, Hotlines geschaltet. Und dennoch haben sich bis heute nur 170 vermutliche Opfer gemeldet - die Zahl ist in den letzten Wochen, trotz der Ausweitung auf "Misshandlungen", zu denen auch Beschimpfungen gezählt werden und die so bizarre Anschuldigungen wie "mussten lebendige Molche essen" enthalten, nur noch geringfügig angestiegen. Es sind 170 Fälle aus 60 Jahren - im Schnitt also weniger als 3 pro Jahr.

Update 8. April 2010: Das sozial-ökologische Kartell lässt nicht locker. Nachdem die Medien wissen, daß sie problemlos einen Minister abschießen können, wird dies jetzt mit einem Bischof probiert. Missbrauch und Mishandlung wird in einen Topf geworfen. Fr. Roth, die zur brutalen Gewalt des ehemaligen Außenministers Fischer schwieg, meldet sich lautstark zu Wort. Die Detaills der Vorwürfe sind wie immer nirgendwo zu lesen. Maximum ist "brutal ins Gesicht geschlagen" oder "fünf Schläge auf den nackten Hintern". Die Absurdität gipfelt in der Forderung, daß Bischof Mixa als Beschuldigter für seine Unschuld Klage erheben soll. Daß Angeklagte bis zum Beweis der Schuld als unschuldig zu gelten haben, dieses Grundprinzip des Rechtsstaates haben die Medien schon längst außer Kraft gesetzt.

Update 25. März 2010: So langsam ebbt die Welle der Medienberichte ab. Zufrieden stellen die Medien heute fest: in der Folge der Medienkampagne kommt es verstärkt zu Kirchenschändungen. Siehe Kirchenschändung Bad Aibling, Dinkelsbühl (s. a. hier), und in der Burkardus-Kirche. Unsere allerheiligsten Orte werden geschändet! Vielen Dank liebe Medien.
Update 19. März 2010: Völlig perplex muß ich feststellen, wie viel Raum Presse, Funk und Fernsehen diesem Thema einräumen. Seit Wochen kein Tag, an dem die Medien nicht einen der 150 Fälle aus den letzten 60 Jahren hervor kramen, Experten zu Wort kommen lassen, Kommentare schreiben, Leute auf der Straße befragen, nach Stellungnahmen rufen. In derselben Zeit sterben in Deutschland und in der Welt Menschen. In Nigeria wurden 500 Christen abgeschlachtet, in Marokko adoptierte Kinder erneut zu Waisen, weil ihre christlichen Adoptiveltern des Landes verwiesen wurden, in Deutschland wurden während dieser Zeit ca. 60 Spätabtreibungen (also Abtreibungen von lebensfähigen Kindern kurz vor der Geburt) durchgeführt. In Haiti ist die Situation immer noch katastrophal, so daß Menschen sterben. Ist es da noch Medienverantwortung, diesen Katastrophen keine Öffentlichkeit einzuräumen, sie quasi totzuschweigen, nur um die perversen Phantasien von Sex im Beichtstuhl und Übergriffen von Priestern auf Ministranten zu bedienen?
Update 12. März 2010 Bis heute hat es also gedauert, daß die Presse-Bluthunde einen bereits in den 80ern rechtskräftig verurteilten Pfarrer aus dem Bistum München gefunden haben. Jetzt wird der heilige Vater selbst zum Freiwild der Goebbels-Nacheiferer! Siehe Siehe Süddeutsche Zeitung
Update 5. März 2010 Es scheint, als ob ein Drehbuch abliefe. Durch einen bekannten und juristisch bereits in den 50ern vollverurteilten Fall bei den Regensburger Domspatzen bringt die Presse den Papst (über seinen Bruder) in Spiel. Ich denke an Dreckschleudern. Siehe Süddeutsche Zeitung
Update 4. März 2010 Sexualpädagin fordert Pornos im Unterricht als Lehrmittel. Staatliche Schulen werden schon in der Grundschule überflutet. Laut offizieller Definition ist es Misshandlung, Kindern Pornos zu zeigen. Siehe Spiegel Online
Update 3. März 2010 Grüne reiten die Medienkampagne und fordern jetzt offen die Abschaffung der katholischen Schulen! Siehe Rheinische Post vom 3. März


Was deutsche Medien
leisten ist manchmal merk- meist aber mindestens denkwürdig. Einiges ist schon darüber geschrieben worden, daß abseits von Unterhaltung und Sportberichterstattung im Bereich Politik und Kultur dem Meinungsjournalismus ein immer breiterer Raum eingeräumt wird (1). Keine Informationssendung von mehr als 20 Minuten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, in der nicht eine ausführliche Journalistenmeinung oder zumindest eine spöttische Glosse einfließt, kein Zeitungsartikel ohne wertende Adjektive, keine Fernsehbericht ohne wertende Kommentare des Sprechers.

Doch auch die Informationsanteile werden subtil gefärbt. Durch Zusammenstellung der Informationen, aber auch durch das Untermalen mit emotionaler Musik oder die zweifelhafte Auswahl von „Experten“.

Der Eindruck verfestigt sich, daß immer mehr Medien „gleichgeschaltet“ werden. Die Wiederholung immer gleicher, ja wortgleicher Phrasen und das Selektieren von Informationen werden dabei selten so gravierend offensichtlich, wie bei Themen, in denen die Medien glauben auf einen breiten, dumpfen Volkspopulismus bauen zu können. Der Aufgabe, uns Bürger durch Information, Fakten und Zahlen Orientierung zu geben, werden die Medien heute kaum noch gerecht.

Am letzten Samstag, den 28. Februar, hörte ich in Bayern 2 am Vormittag einen ausführlichen Beitrag über die die Gefährlichkeit von Verkehrsmitteln. Die Unfallstatistiken wurden hier rauf und runter analysiert. Das Flugzeug schneidet als bestes Verkehrsmittel pro zurückgelegtem Kilometer ab, rechnet man jedoch die Zahl der Reiseabschnitte (also von Halt zu Halt), hat die Bahn die Nase vorn. Berücksichtigt man allerdings die Menschen, die bei dem Versuch sterben, Gleise zu überqueren in die Statistik, sieht es für Fußgänger am besten aus. (Siehe zum Thema auch Focus Wissenschaft ) Der Beitrag schloss mit dem Hinweis, daß sich die meisten Unfälle allerdings sowieso im Haushalt ereignen.

Wenn es um die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche geht, sind derartige Betrachtungen in den Medien jedoch tabu. Über Zahlen wird nicht geredet, über Zeiträume auch nicht und wie gravierend konkrete Vorfälle waren, spielt ebenfalls keine Rolle. Bei sehr genauem Hinsehen ist die einzige Zahl, die in den Medien umgeht, meist unter der Schlagzeile „Sexueller Missbrauch Immer mehr Fälle“ (siehe Süddeutsche Online) die Zahl von etwa 150 Fällen seit den 1950er Jahren. Unter Fällen sind allerdings keine erwiesenen geprüften Vergehen zu verstehen, sondern zunächst einmal nur Anschuldigungen, denen die Kirche nun gewissenhaft nachgeht. Den Gipfel des Pseudojournalismus erklimmt der Spiegel, der titelt: „Opferzahlen bereits dreistellig“ (in ganz Deutschland seit 1950) und dann darauf hinweist, daß sich „bereits 115“ Schüler mit Anschuldigungen gemeldet hätten. (Siehe Spiegel Online)

Was ich als Vater aber eigentlich wissen will ist doch: wo gehen meine Kinder das größere Risiko ein, missbraucht zu werden. Die Schule ist ein Bereich, in dem Missbrauch häufig vorkommt, nach dem häuslichen Umfeld der zweitgefährdetste Bereich. Die Fakten sind hier trotz der jetzt bekanntgewordenen Fälle recht einfach: Tatsache ist, bei 15.000 Missbrauchsfällen im schulischen Umfeld in Deutschland pro Jahr meine Kinder in einer kirchlichen Einrichtung immer noch 35mal sicherer wären, als in einer staatlichen Schule!

Algerische Christen werden von moslemischen Landsleuten überfallen

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13. Januar 2010 - Algerien

Kirche angezündet

Nach der Zerstörung einer Kirche im algerischen Tizi Ouzou ruft das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors weltweit zu Gebeten für die Christen auf. Seit geraumer Zeit wird die "Tafath"-Gemeinde von radikalen Muslimen bedroht. In der Nacht vom 9. auf den 10. Januar brachen mehrere Männer in das Gemeindehaus ein, verwüsteten die Einrichtung und setzten es schließlich in Brand. Bibeln wurden geschändet und Kreuze entweiht. (Siehe Bericht im Focus)

Frohe Weihnachten - gesegnete Feiertage

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Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Frieden auf Erden! GOtt ist wahrhaft Mensch geworden!

Wiederaufbau in Deutschland – Beitrag der Gastarbeiter zum deutschen Wirtschaftswunder

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Kurzfassung

Immer öfter liest man, dass Gastarbeiter bzw. Ausländer am Wiederaufbau Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg oder am Wirtschaftswunder der Bundesrepublik beteiligt gewesen seien. Durch derartige Behauptungen soll zum einen eine Verantwortung der Deutschen für die freiwillig nach Deutschland gekommenen Immigranten begründet werden, zum anderen aber auch ein Anspruch auf Leistungen des deutschen Staates und der deutschen Sozialsysteme hergeleitet werden. Darüber hinaus sollen derartige Behauptungen dazu dienen, die Forderungen nach der Verpflichtung von Immigranten zur aktiven Mitwirkung beim Gelingen der Integration abzuwehren. Integration kann aber nur gelingen, wenn die Fakten bekannt und auch deutlich geworden ist, wer welchen Nutzen gezogen hat und welche Verantwortung trägt im Prozess der Immigration nach Deutschland.

Hier ein kurzer Abriss von Daten und Fakten zu Wiederaufbau und Wirtschaftswunder sowie zur Anwerbung von Gastarbeitern und dem Beitrag von Ausländern. Es kann auf Basis der Fakten festgestellt werden, dass es keinen Beitrag von den Gastarbeitern (Gastarbeiter nach Definition der Anwerbeabkommen mit den Entsendeländern) gegeben hat. Ein historisches Faktum ist darüber hinaus, das die Anwerbeabkommen auf Betreiben der Entsendeländer geschlossen wurden - die Initiative zur Anwerbung von Gastarbeitern ging nicht von Deutschland aus. Anwerbung von Gastarbeitern fand von 1960 (Türkei 1961, Pilotabkommen Italien 1955) bis zum vom Bundestag beschlossenen totalen Anwerbestopp im Jahre 1973 für ca. 12 Jahre statt. Am Ende befanden sich noch ca. 2,5 - 3 Mio Gastarbeiter in Deutschland, von denen ein großer Teil bis Mitte der 70er Jahre in ihre Heimatländer zurückkehrte. Am Beispiel Türkei wird gezeigt, daß besonders Menschen aus sehr armen und wirtschaftlich und politisch sehr instabilen Ländern alles daran setzten, in Deutschland zu bleiben.

Opel Rettung - Interessante Fragen

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Update 2010: GM behält Opel. Werk in Amsterdam wird geschlossen. GM schießt mindestens 1.000.000.000 US$ (Steuergelder der amerikanischen Bürger) zu. Die Beteiligung der europäischen Regierungen wird noch geprüft. Mindestens 10.000 Beschäftigte verlieren ihren Job.

Update 14. September 2009: Detaills zur Opel-"Rettung" werden bekannt. Keine Jobgarantie in Deutschland. Einstieg von Magna mit minimalem Eigenkapital. Sberbank erhält mehr als 30% der Opel-Anteile für weniger als 200 Mio Euro. Der deutsche Staat gibt nicht nur Garantien, sondern finanziert Opel mit 4,5-5 Mrd Euro direkt. Davon sollen 600.000.000 Euro direkt nach Russland fließen und dort die Fabriken des maroden Gaz-Konzerns sanieren, der mit Opel-Know-How Autos produzieren soll.

Rund um die "Rettung" der Automarke Opel ist in den vergangenen Wochen viel passiert. In einem dramatischen "Show-Down" wurde der industrielle Plan des Autozulieferers Magna als der beste (und zuletzt auch einzige) Plan favorisiert.

Die Eckdaten des Planes sind noch nicht genau bekannt, was aber bereits bekannt ist:

  • Aus Steuermitteln wird ein Kredit von 1.500.000.000 Euro an Opel gewährt.
  • Magna schießt 300 Millionen vor, diese 300 Millionen erhält Magna aus dem Kredit wieder zurück.
  • Sechs Monate lang kann Magna sein Geld wieder zurückziehen und die Verhandlungen abbrechen.
  • Der Kredit geht in eine Bürgschaft von 4.500.000.000 Euro über.
  • Opel muß nach wie vor für die Nutzung von GM Patenten zahlen.
  • Für Opel bleibt der US-Markt tabu, für Canada und China bestehen massive Eintrittshürden.

Opel hängt seit Jahrzehnten am Tropf von GM, auf der anderen Seite hat GM bei Opel auch viele Fehler zu verantworten. Wie allerdings die Situation für ein eigenständiges Unternehmen "Opel" ausgesehen hätte, darüber kann man nur spekulieren. Man munkelt von zu hoch angesetzten Nutzungsgebühren für Patente (die jetzt nur geringfügig gesenkt allerdings auch Magna akzeptieren muß, denn sie sind branchenüblich und eine besondere Überhöhung konnte nicht festgestellt werden) und von übertrieben bepreisten Zulieferungen aus dem Konzern - auf der anderen Seite sind auch die Mengenrabatte, die Opel durch den Konzernverbund General Motors und die Einkaufsmacht des weltgrößten Automobilkonzerns und der im Eigentum befindlichen Zulieferer (wie z. B. Delfi) genoss, zu brücksichtigen.

Demografische Entwicklung

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Interessante Fakten zu demografischen Entwicklung. Mal ein anderer Aspekt zusätzlich zu Überalterung, Schuldenspirale und Arbeitskräfteschwund.

Genmais - Raubkopierdebatte - Vorratsdatenspeicherung: eine neue Urheberrechtsdebatte ist dringend nötig.

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Happy Birthday dieses allen so wohlbekannte Gebutstagslied ist ein schönes Beispiel für die immer weiter ausgedehnte Bedeutung des Urheberrechtes. Die beiden Autorinnen Mildred J. Hill (1859–1916) und Patty Smith Hill (1868–1946) setzten das - musikalisch wie textlich doch eher einfache - Lied 1893 ursprünglich als guten Morgen Begrüßungslied für den Kindergarten. Die Melodie des Liedes existiert in vielen anderen älteren Liedern bereits seit mindestens 1858 (Publikation als "Good night to you all") - die vier Wörter "Happy Birthday to you" und das im Text verwendete fünfte Wort "Dear ..." kamen ein paar Jahre später dazu. Das wegen seiner Einfachheit so verbreitete Lied war geboren.